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Neue Wege der Kommunikation

24. Januar 2020

Für alle, die sich nicht auskennen: App heißt Applikation. Dahinter verbirgt sich ein Programm, das eine bestimmte Funktion erfüllt. Es gibt inzwischen Apps für alle möglichen Dinge, für Reisen, zum Einkaufen, um Notizen festzuhalten, um die Freie Presse im Handy zu lesen oder Bankgeschäfte abzuwickeln. In der Service-App von Jonas Müller finden Neu- und Bestandskunden viele Informationen zur WOBA und ihren Angeboten. Es gibt Neuigkeiten und Wissenswertes, die Wohnungen sind abgebildet, der Nutzer findet Kontaktdaten sowie Informationen zu Öffnungszeiten oder Ansprechpartnern.

Als Jonas Müller mit seiner Idee bei Geschäftsführerin Daniela Raschpichler vorsprach, war diese sofort begeistert. „Ich habe meine Idee vorgestellt und damit anscheinend überzeugt. Frau Raschpichler hat mich mit ‚Das machen wir‘ verabschiedet“, sagte Jonas Müller. Der 18-Jährige besucht zurzeit die 12. Klasse der Fachoberschule des BSZ Rodewisch und macht dort sein Abitur. Anschließend will er Informatik studieren und selbständig arbeiten. Der Reichenbacher hat schon mit 13 Jahren angefangen zu programmieren und wollte dafür immer eine eigene Firma. Im vergangenen Jahr hat er das IT-Unternehmen doubleudot für Web- und App-Entwicklung gegründet. „Für das Programmieren von Apps muss man die Nerven gut zusammenhalten. Bis zur Fertigstellung einer App braucht man schon 50 bis 100 Stunden, je nach Aufwand“, erklärte er. Bei der ersten App, die Jonas Müller im App-Store anbot, ging es um ein Netzwerk für Mountainbiker. Eines seiner vielen Hobbys ist das Mountainbike-Fahren. Da bot sich dieses Thema geradezu an. „Die WOBA Reichenbach ist mein erster richtiger Kunde“, sagt er.

Die WOBA-App für Android und auch iPhone ist ab sofort in den jeweiligen App Stores verfügbar.

 

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